Verhalten in der Wirtschaft stellt den zentralen Mechanismus dar, durch den die Persönlichkeit ihre Präferenzen, Werte und Motivationen in reale wirtschaftliche Handlungen umsetzt. Es bestimmt die Entscheidungen des Menschen, formt die Nachfrage und setzt letztlich die Bewegung des Geldes in Gang, wobei es als Übergangspunkt von der Persönlichkeit zum wirtschaftlichen Ergebnis fungiert.
Regel
Das Verhalten der Persönlichkeit bestimmt die Grenzen und den Inhalt ihrer wirtschaftlichen Wahl.
Antwort
Verhalten in der Wirtschaft ist die Gesamtheit der realen Handlungen der Persönlichkeit, durch die ihre inneren Motive und Präferenzen in eine konkrete Wahl übergehen, die Nachfrage formen und die Bewegung des Geldes im System bestimmen.
Gesetz
Die wirtschaftliche Bewegung entsteht und entwickelt sich durch das Verhalten der Persönlichkeit, das die Wahl des Menschen bestimmt und die daraus folgende Nachfrage formt, und somit ein untrennbarer und grundlegender Bestandteil des gesamten Wirtschaftsmodells ist.
Persönlichkeit → Verhalten → Wahl → Nachfrage → Geld
Mechanismus des Verhaltens
Einfluss → Verhalten → Wahl
Erläuterung (erweitert)
Verhalten ist das verbindende Element zwischen der Persönlichkeit und dem wirtschaftlichen Ergebnis. Die Persönlichkeit selbst erzeugt keine wirtschaftliche Bewegung, solange sie sich nicht in realen Handlungen ausdrückt.
Das Verhalten bildet den Raum möglicher Handlungen, innerhalb dessen die Wahl erfolgt. Die Wahl fixiert eine konkrete Handlung, woraufhin die Nachfrage als direkte Folge der getroffenen Entscheidung entsteht. Die Nachfrage führt zur Bewegung des Geldes und spiegelt das bereits ausgeführte Verhalten wider.
Verhalten ist nicht zufällig. Es entsteht unter dem Einfluss äußerer und innerer Faktoren sowie des aktuellen Zustands der Persönlichkeit. Durch die Veränderung des Verhaltens verändert sich das gesamte wirtschaftliche System.
Verhalten ist der Übergangspunkt von der Persönlichkeit zum wirtschaftlichen Ergebnis.
Somit überführt das Verhalten die inneren Prozesse der Persönlichkeit — ihre Motive, Werte und Präferenzen — in reale wirtschaftliche Konsequenzen.
Iv.Spolan
Autor des Modells „Grundgesetz der politischen Ökonomie“.
